Einführung in die Mikrodosierung

Microdosing, Zaubertrüffel und Zauberpilze zum mikrodosieren

„Jeden Tag ein bisschen besser.“ Das ist die Kernidee des Microdosing.

Das ist aber noch nicht alles. Mit der Zeit stellte man fest, dass Microdosing auch körperliche Auswirkungen hat. Es beruhigt das Nervensystem und hilft dem Gehirn beim wachsen.
Auch die Hirnströme verändern sich und begünstigen Empathie und kreatives Denken.

Eine winzige Menge Psychedelika kann einen Rieseneffekt auf die alltägliche Stimmung und Energie haben.

  • bessere Stimmung
  • Selbstbewusstsein
  • besseres Gedächtnis
  • Lebenslust
  • Reduzierter „brain fog“
  • vermindertes Suchtverhalten
  • Besserer Schlaf
  • geringeres Schmerzlevel
  • Gefühl von Verbundenheit
  • Verstärkte Kreativität
  • Verbale Fähigkeiten
  • Verbessertes Sozialverhalten

Viele Menschen schwören, dass Microdosing das einzige ist, was ihren Angstzuständen und depressiven Episoden vernünftig entgegenwirkt. Andere nehmen es gegen Suchtverhalten und Aufmerksamkeitsstörungen. In der Forschung wird vermutet, dass es sogar Demenz vorbeugen kann.

Allerdings hinkt die Wissenschaft den aufgeregten Internetdiskussionen noch weit hinterher, was das Potenzial der Mikrodosierung angeht. Bisherige Studien zeigen, dass es sich auf jeden Fall positiv auf das Wohlbefinden auswirkt.

Es gibt jedoch immernoch keinen Konsens darüber, warum sich Menschen die mikrodosieren besser fühlen.

Wie es geht

Beginnen wir mit einer kleinen Entwarnung; Es gibt kaum etwas einfacheres als Microdosing.

Wer mit einer winzigen Menge natürlicher Psychedelika in den Tag startet, hat die Kunst der Mikrodosierung schon gemeistert.

Gerade wenn man mit magischen Trüffeln mikrodosiert, kann man dabei überhaupt nichts falsch machen. Ihre Potenz ist grundsätzlich vorhersagbar, sodass es kein Risiko gibt, versehentlich eine „Überdosis“ zu erwischen. Das schlimmste was passieren kann ist, dass gar nichts passiert.

Die Faustregel lautet, 1 Mikrodosis entspricht 1/10 einer psychedelischen Dosis.

Zauberpilze

Bei Zauberpilzen (Psilocybe Cubensis) liegt eine Mikrodosis bei etwa 0.1 bis 0.2g trocken, idealerweise in Pillen.

Bei Zauberpilzen ist die Spezies der Pilze EXTREM wichtig, da es grosse Unterschiede gibt. Psilocybe Cubensis ist die am besten für die Zucht geeignete Spezies.

Beim mikrodosieren mit anderen Pilzsorten gelten andere Mengen!

Die Potenz von Zauberpilzen variiert ausserdem zwischen verschiedenen Strains und sogar von Pilz zu Pilz. Deshalb sollte man sie am besten trocknen und mit einer Kaffeemühle pulverisieren. Das Pulver kann man dann in Kapseln füllen, sodass jede Kapsel gleich stark ist.

Zaubertrüffel

Bei Zaubertrüffeln ist die typische Mikrodosis ca. 1g frisch, bzw. 0.3g trocken.

Bei Trüffeln gibt es kaum Schwankungen der Potenz. Manch einer brauch vielleicht 1.5g oder nur 0.5g frische Trüffel per Mikrodosis. Das hängt vom Metabolismus des Einzelnen ab.

Die Mikrodosis nimmt man, meist nach dem Frühstück, regelmässig ein. Regelmässig kann in diesem Fall alles zwischen zweimal täglich bis einmal alle 3 Tage bedeuten. Ein bewährter Rhythmus für Anfänger ist es zum Beispiel, an Tag 1 zu mikrodosieren und dann 1-2 Tage Pause vor der nächsten Dosis zu machen.

Klingt einfach und das ist es auch. Da Zaubertrüffel aber jeglichem Suchtverhalten aktiv entgegenwirken, braucht es zum aufbauen dieser Routine ein wenig Disziplin.

So funktioniert’s

Zu Beginn der Mikrodosierung muss sich der Körper an die neue Nährstoffzufuhr gewöhnen.

Die aktiven Tryptamine der magischen Pilze, Psilocybin und Baeocystin interagieren mit den Serotoninrezeptoren des Gehirns. Jedesmal wenn das passiert, erhält das Gehirn einen Impuls:

„Etwas Neues passiert – Zeit zum wachsen!“

Dieser Impuls führt dazu, dass man sich wacher und aufmerksamer fühlt und verhält. Dies ist kein blosser Schein, das Gehirn ändert tatsächlich den Zustand und erhöht damit die Lernbereitschaft.

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