Legale Zaubertrüffel

Zaubertrüfel sind legale Genussmittel
Zaubertrüffel sind legale Genussmittel

Thortrüffel sind legale Zaubertrüffel, oder auch „magische Trüffel“.

Diese Sklerotien werden in Holland gezüchtet und enthalten unter anderem Psilocybin. Bei richtiger Anwendung können sie eindrucksvolle psychedelische Erlebnisse auslösen.

Neuesten Forschungsergebnissen zufolge zeigt Psilocybin grosses Potential zur Bewältigung von Depressionen, Abhängigkeit und Angstzuständen.

Noch steht der Reinstoff Psilocybin auf der Liste verbotener Betäubungsmittel.

Allerdings gilt dies nicht für die natürlich vorkommenden magic truffles. Diese gelten als Genussmittel und sind in Europa völlig legal. Warum?

Handelt es sich also um eine sog. Gesetzeslücke?

Nein! „Gesetzeslücke“ heißt, daß die Legislative, die Gesetzgebung, etwas übersehen hat, was dann „ausgenutzt“ wird, um ein „aus Sicht des Gesetzgebers“ einem verbotenen Produkt ähnliches Produkt, welches aber übersehen und noch nicht verboten wurde, zu vertreiben. Eine Gesetzeslücke kann nur solange bestehen, bis der Staat sich offiziell zu einem konkreten Produkt äußert – ab dann besteht „Rechtssicherheit“ und keine „Lücke“ mehr.
Magische Trüffel wurden vom Königlichen Niederländischen Schatzamt ausdrücklich als voll verkehrsfähige Genussmittel kategorisiert und dabei der Gegensatz zu den Magischen Pilzen („verbotenes Produkt“) hervorgehoben. ProviThor verteibt Magische Trüffel also nicht, weil diese in den Niederlanden „noch nicht verboten“ wären, sondern, weil sie ausdrücklich durch die Niederlande, einem EU-Staat (verbindlich für ale anderen EU-Staaten) zu einem verkehrsfähigen Genussmittel (mit dem legitimen Zweck der Erzeugung eines Rauschzustandes!) erklärt wurden:

legale magische Trüffel / Zaubertrüffel

„Zaubertrüffel sind Genussmittel“

Dies definierte die Königliche Niederländische Steuerbehörde, am 13.September 2019 mittels eines Verwaltungsaktes, der Publikation auf ihrer öffentlichen Webseite:

21% btw voor de levering van magische truffels

Magische truffels zijn genotmiddelen. De levering hiervan wordt daarom belast met 21% btw.

De levering van magische truffels is, anders dan bij paddo’s, niet verboden.

Magische truffels vallen niet in de categorie voedingsmiddelen waarvoor het 9%-tarief geldt. Met voedingsmiddelen bedoelen we eet- en drinkwaren en producten die bestemd zijn voor de bereiding, aanvulling of vervanging daarvan. Magische truffels hebben een hallucinerende werking en zijn dus genotmiddelen. Daarom valt de levering hiervan onder het btw-tarief van 21%.

Erklärung: Magische Trüffel haben einen halluzinogenen Effekt und sind deswegen Genussmittel und werden deshalb mit 21% Mwst.[voller Steuersatz in NL] versteuert.

Link: Belastungsdienst.nl

Der Verwaltungsakt vom 13. September 2019 nennt sich „Legalisierung“. Er findet häufig statt, da immer wieder neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Seitdem sind legale Zaubertrüffel also nicht mehr bloss „nicht illegal“, sondern voll versteuert und legalisiert – es besteht folglich Rechtssicherheit und es handelt sich nicht um eine Gesetzeslücke!

Die Niederlande ist bekanntermassen Teil der Europäischen Union.
Als Mitglieder des „Binnenmarkts“ verpflichten sich alle EU-Mitgliedsstaaten (EU-Info), den freien Warenverkehr legaler Güter innerhalb diese Markts zu gewährleisten. Auch die EFTA-Staaten Schweiz und Norwegen haben sich verpflichtet, legalisierte Lebens- und Genussmittel der EU auf ihren nationalen Märkten zuzulassen.

Der Handelsregistereintrag zeigt, daß die ProviThor B.V. offiziell mit Magischen Trüffeln handelt.

Ein legales EU Genussmittel kann damit in keinem anderen EU-Land als „Betäubungsmittel“ behandelt werden. Die Europäische Union ist vor allem eine Zollunion. Könnten Mitgliedsstaaten einander die Einfuhr legaler Produkte verweigern, gäbe es keinen freien Warenverkehr.

Allerdings hat jedes EU-Land bei Genussmitteln das Recht, nationale Regulierungen zu erlassen. Diese dürfen ein Produkt aber nicht komplett vom Markt halten. Deutschland könnte legale Zaubertrüffel „erst ab 18“ Jahren handelbar machen und könnte sogar spezielle Abgabevorschriften für Läden erlassen. Dafür müsste die Regierung allerdings auch wissenschaftliche Begründungen liefern.

Zudem könnte eine spezielle „Genussmittelsteuer“ für Zaubertrüffel eingeführt werden – wenn es dafür einen wissenschaftlich fundierten Grund gäbe.

Deutschland, Österreich und die Schweiz haben bislang keine Regeln erlassen. Somit sind die Zaubertrüffel ebenso handelbar, wie etwa Schokolade. Wir liefern aber grundsätzlich „ab 18“.

Bewusstseinsbildung

Die Legalisierung der Zaubertrüffel wurde von den Medien bisher kaum beachtet. Daher ist nicht anzunehmen, dass bereits jeder Beamte in der EU davon weiss. Die verbindlichen Einstufung der magischen Trüffel als Genussmittel ist aber öffentlich (s.o.) nachzulesen – nicht auf einer Händlerseite oder einer „alternative Informationsseite“, sondern der offiziellen Seite des königlichen Schatzamtes für „neue Legalisierungen“.

Irgendwann wandert diese Kategorisierung in das Königliche Steuerbuch, wo sie für alle öffentlich lesbar bleibt.

Es ist also wichtig, die Informationen zu verbreiten. Fehlgeleiteten Handlungen von Staatsorganen kann man nur durch Information vorbeugen.

Jeder Erwachsene hat das Recht, in allen EU- und EFTA-Staaten, legale Zaubertrüffel zu kaufen, zu besitzen, weiterzugeben und zu konsumieren. Kein EU-Mitgliedsstaat darf seine Bürger aufgrund des Besitzes oder Konsums von magischen Trüffeln bestrafen oder schikanieren. Diese befinden sich EU-weit in der selben Zollkategorie wie Bier, Kaffee, Schnaps, Schokolade, Kaviar, Tabak und so fort.

Wo liegt der Unterschied?

Zauberpilze und Zaubertrüffel stammen zwar vom gleichen Organismus, sind aber sehr verschieden.
Trüffel vs. Pilze

Zauberpilze dagegen wurden von den Niederlanden NAMENTLICH EINZELN als „Betäubungsmittel“ gelistet.
Eine zukünftige Legalisierung durch andere EU und EFTA Staaten kann nur in Absprache mit den Niederlanden stattfinden.
Die Legalisierung von Zauberpilzen in Europa könnte also noch etwas dauern.

Kein EU-Land hatte Zaubertrüffel / Sklerotien in seinem Gesetz bisher direkt erwähnt.

Die Niederlande haben durch die Legalisierung der Zaubertrüffel der EU „ihre“ Sichtweise aufgedrückt. Danach sind Zauberpilze „nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel“ und Zaubertrüffel „verkehrsfähige Genussmittel“.

Der Reinstoff Psilocybin ist in den Niederlanden wie fast überall auf der Welt immer noch verboten. Nur in der Jamaicanischen Republik ist Psilocybin legal. Deswegen werden dort Produkte für die Zukunft der Psychoanalyse entwickelt.

Die Niederlande macht diese drastische Unterscheidung zwischen Zauberpilzen und Zaubertrüffeln aufgrund der Zuverlässigkeit ihrer Wirkung. Die Wirkstoffkonzentration in Zauberpilzen hat eine erhebliche Schwankungsbreite. Die Potenz variiert von Spezies zu Spezies (0.5mg psilocybin/g – 10mg/g, also das 20-fache!), aber auch von Pilz zu Pilz. Das kann zu versehentlichen Überdosierungen mit ungewollt starker Wirkung führen. In der Vergangenheit sollen Zauberpilze in Kombination mit grösseren Mengen Alkohol sogar Unfälle verursacht haben.

(Grundsätzlich kann die Vermischung von Alkohol und anderen psychoaktiven Substanzen zu gefährlichen Situationen führen!)

Legale Zaubertrüffel hingegen haben einen extrem konstanten Wirkstoffgehalt. In fast 25 Jahren der Vermarktung in den Niederlanden sind keine „versehentlichen Überdosierungen“ geschehen.

Was ist mit dem Deutschen Betäubungsmittelgesetz?

Man findet doch Hinweise im Internet, dass es Zaubertrüffel „verbieten“ würde!?

Bis zum 13. September 2019 wurden die Zaubertrüffel in den Niederlanden bereits verkauft. Aufgrund einer nicht-öffentlichen Klüngelei des „Smartshop-“ Händlerverbandes (VLOS) mit dem Innenministerium ging dies allerdings nur innerhalb der Niederlande. Dort wurden magische Trüffel bis dato als „Lebensmittel mit 9%“ Steuern belegt. Deutsche Richter konnte folglich bei dem Besitz von Zaubertrüffel eine „Absicht zum Missbrauch zu Rauschzwecken“ unterstellen. Die Zaubertrüffel wurden zwar als „normales Lebensmittel“ versteuert, allerdings „zum Trippen“ gebraucht. Aus steuerlicher Sicht also „Missbrauch eines Lebensmittels“.

Normale Lebensmittel isst man, um den Magen zu füllen. Nicht jedoch zu Rauschzwecken. Zudem gab es keine öffentliche Publikation, aufgrund der der Deutsche Richter hätte nachprüfen können, wie die Situation in NL überhaupt ist. Bekanntermassen ist die „begrenzte Duldung von illegalen Aktivitäten zur Abwendung von grösserem Übel“ (=“Coffeeshops“) in den Niederlanden Gang und Gäbe.

Somit konnte bis zum 13.9.2019 der deutsche Richter nach seinem eigenen Gutdünken entscheiden: Hatte die aufgegriffene Person die ABSICHT, die Zaubertrüffel zu „missbrauchen“? War ein Rausch geplant, oder nicht? Aufgrund der Aufmachung der „Triptrüffel“ wurde das immer bejaht. Somit nahm man an, dass magische Trüffel dem BtMG unterliegen.

Legitimer Gebrauch zu Rauschzwecken

Seit dem 13. September 2019 ist die Situation aber völlig anders!

Die königliche Steuerbehörde der Niederlande hat festgesetzt, dass die Steuer Zaubertrüffel 21% zu betragen habe. Der angegebene Grund ist, dass es sich NICHT um „einfaches Lebensmittel“ handelt. Zweck des Produkts sei der „halluzinogene Rausch“.

Sie würden also aufgrund der enthaltenden Stoffe gegessen und nicht zum Befüllen des Magens. Dementsprechend seien sie mit dem vollen Steuersatz zu versteuern, als Genussmittel. Dadurch wurde die Klüngelei beendet. Die Legislative (Königliche Steuerbehörde) hat magische Trüffel zur Gruppe der Genussmittel erklärt, welche ansonsten auch psycho-aktive Eigenschaften haben. Andere Genussmittel sind Alkohol, Tabak, Schokolade, Energy-drinks usf.

Das bedeutet, der legitime Gebrauch der Zaubertrüffel liegt darin, sich zu Berauschen. Legitim ist er aufgrund des Verwaltungsaktes der Königlichen Niederländischen Steuerbehörde. Es hat sich KEIN GESETZ geändert, sondern die Steuerbehörde hat den legitimen Gebrauch (Genussmittel) und den dazugehörigen Steuersatz (21%) festgelegt.

Das gilt, natürlich, für die gesamte EU und es gibt Präzedenzen (Red Bull, Absinth) dafür, daß alle EU-Staaten dem in der eigenen Rechtsprechung folgen müssen. Die Niederlande hat diesen Verwaltungsakt gemacht, WEIL KEINE GESUNDHEITSGEFAHR in über 25 Jahre der freien Vermarktung in NL gefunden wurde! Es gibt einfach keinen Grund, die Zaubertrüffel zu verbieten!

Für Deutschland bedeuted das, dass der „vorgesehene Rauschzweck“ kein Missbrauch, sondern legitimer Gebrauch ist. Legale Zaubertrüffel aus den Niederlanden, die zum Zwecke des „sich Berauschens“ als Genussmittel verkauft und gekauft werden, besitzen SEIT DEM 13.9.2019 den legitimen Gebrauch des „sich Berauschens“!

Da nun die königliche Niederländische Steuerbehörde den legitimen Zweck der Zaubertrüffel als „halluzinogenen Rausch“ bestimmt hat, kann es sich nicht gleichzeitig bei dem gleichen Produkt auf dem gemeinsamen Markt um einen „Missbrauch zu Rauschzwecken“ handeln.

Deutsche Richter können die königliche Niederländische Steuerbehörde nicht zu „illegalen Drogendealern“ erklären. Sie müssen die eigene Interpretation schwammiger Deutscher Gesetze so angleichen, daß der Respekt vor den Institutionen des Mitgliedsstaates erhalten bleibt.

Da die königliche Niederländische Steuerbehörde den Rausch-Zweck (Genussmittel statt Nahrungsmittel) explizit den Zaubertrüffeln zugewiesen und sie mit einer entprechenden Steuer explizit belegt hat („Magische truffles zijn genotmiddelen. De levering hiervan wordt daarom belast met 21% btw.Magische truffels hebben een hallucinerende werking en zijn dus genotmiddelen.„) , das Deutsche BtMG aber nur über „Stoffe nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b bis d mit in dieser oder einer anderen Anlage aufgeführten Stoffen“ spricht „wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken vorgesehen“ sei, kann jeder Laie leicht verstehen, dass im Zweifel das konkrete und nicht das subsummierende Gesetz anzuwenden ist.

Es ist sogar explizit in der EU verboten, dass ein subsummierendes Gesetz eines Mitgliedstaates eine konkrete Regelung eines anderen „ausser Kraft setzen“ könnte. Während Deutschlands Legislative sich also nicht direkt zu Zaubertrüffeln äußert und es der Jurisdiktion überlässt, zu bestimmen, ob Zaubertrüffel „subsummiert“ werden und wenn ja in welchem Fall, hat die Niederländische Legislative konkret die Zaubertrüffel zu verkehrsfähigen Genussmitteln erklärt – mit dem legitimen Gebrauch des sich-Berauschens – und gegenüber den illegalen Zauberpilzen abgegrenzt.

Aufgrund des „single market“ Prinzips muss die deutsche Jurisdiktion ihre Interpretation des Deutschen BtMG im Hinblick auf den Niederländischen Verwaltungsakt vom 13.9.2019 angleichen. – Und die Legislative zu einer Konkretisierung drängen, um eine klare Rechtsgrundlage in Deutschland basierend auf Deutschem Recht zu erreichen.

Solange Deutschlands Legislative zu dieser Sache schweigt, gilt die „normale EU-Regelung für Lebensmittel (=Nahrungs- und Genussmittel)“, wonach ein zugelassenes Lebensmittel eines Mitgliedsstaates automatisch zugelassenes Lebensmittel jedes anderen Mitgliedsstaates ist. Eine „juristische Interpretation nationaler allgemein gehaltener Verbotsgesetze“ darf nicht ein „legitimes Produkt eines anderen Mitgliedsstaates“ vom nationalen Markt fernhalten.

Red Bull war in Deutschland illegal, weil Taurin illegal war! Also liess Firmenbesitzer Mateschitz es in Österreich produzieren, weil dort Taurin nicht verboten war. Als legitimes Lebensmittel aus Österreich musste Deutschland Red Bull (zähneknirschend) auch als Lebensmittel akzeptieren.

Absinth war in Deutschland ebenfalls illegal. Da Absinth aber in Tschechien legales Genussmittel war und nach der Eingliederung Tschechiens in die EU auch blieb, musste auch Absinth in Deutschland zum legalen Genussmittel erklärt werden.

Das Gleiche wird auch für legale Zaubertrüffel gelten, die übrigens drastisch weniger gefährlich sind als Absinth und Red Bull und absolut keinen Grund geben, eine „Gesundheitsgefahr“ zu unterstellen!

Natürlich können die Medien schweigen und Richter – sich auf „Unwissenheit“ stützend – illegale Gerichtsurteile fällen! Deswegen ist es wichtig, die Information zu verbreiten und die Menschen aufzuklären!

Aber ganz wichtig ist es, dass man nur Zaubertrüffel zum „sich Berauschen“ nutzt, die genau dafür in Verkehr gebracht werden, denn nur dann ist es ganz sicher KEIN Missbrauch!

Lesen Sie vor Gebrauch bitte auch die Warnhinweise!