Warnhinweise, Empfehlungen und Zubereitung

Thortrüffel sind Zaubertrüffel und sie sind von den Niederlanden wegen ihrer halluzinogenen Wirkung zum Genussmittel erklärt worden. Sie sind wirksam und folglich gibt es ein zwei Sachen, die entsprechend klar formuliert werden müssen:

  1. Nach der Einnahme einer Menge die psychotrope Wirkungen zeigt (ca. 6g [1/3 Packung] oder mehr) ACHT (8) Stunden nicht im Strassenverkehr teilnehmen! Nicht nur nicht als motorisierter Fahrer, sondern möglichst auch nicht als Fahrradfahrer oder Fußgänger.
  2. Bei Vorhandensein von psychischen Störungen oder Krankheiten können Zaubertrüffel im Rahmen einer Therapie heilsam wirken. Dies sollte man unbedingt mit seinem Psychotherapeuten besprechen und keine “Alleingänge” versuchen. Ohne therapeutisch sinnvolles Umfeld können unangenehme oder sogar gefährliche Situationen entstehen, insbesondere bei der Kombination mit manchen Psychopharmaka!

Zaubertrüffel erzeugen selbe keine psychischen Schädigungen, können vorhandene aber ins Bewußtsein dringen lassen. Sollte man nach Abklingen der Wirkung das Gefühl haben, daß man psychologische Hilfe brauchen könnte, dann ist es angebracht, diese auch wirklich bei zugelassenen Psychotherapeuten zu suchen!

Empfehlungen:

Beim ersten Mal nur maximal die Hälfte einer 15g-Packung essen. Die Wirkung setzt erst 30-90 Minuten nach der Einnahme ein, steigert sich dann 1-2 Stunden lang und hält insgesamt 4 bis 8 Stunden an.

Es wird dringend empfohlen, das erste Mal Thortrüffel in hoher Dosierung in einer gewohnten, sicheren und beruhigenden Umgebung einzunehmen: am besten zu Hause und mit wenigen aber guten Freunden.

Bei Unwohlsein: ruhig bleiben! Einfach abwarten, bis die Wirkung vorbei ist. Nach spätestens 8 Stunden ist “alles wieder wie vorher”, Panik ist fehl am Platze. Es geht vorbei, einen sicheren, ruhig Platz wählen und die Gedanken fließen lassen.

Wirkungen:

Es gibt einige Symptome, die fast immer auftauchen: tränende Augen, schniefende Nasen, Gähnen – und Schwitzen und Pupsen. Es ist sehr beruhigend, wenn man sich pupsend unter Freunden weiß und nicht versucht, diese Symptome zu unterdrücken! Sie wirken “reinigend” und sind kein Zeichen irgendwelcher Störungen oder Probleme, nicht einmal ein direkter Ausdruck von Gefühlen. Deswegen empfehlen wir dringend möglichen Anwesenden mitzuteilen, daß man Zaubertrüffel gegessen hat, damit sie aus diesen Symptomen keine falschen (panikartigen) Schlüsse ziehen.

Ab einer Menge von ca. 6g stellen sich mehr oder minder starke visuelle Wahrnehmungsänderungen ein, die geeignet sind, Gefahren der realen Umgebung falsch einzuschätzen – insbesondere im Strassenverkehr!

Im Gegensatz zur Wirkung von Alkohol werden Betrüffelte eher weniger gesellig und es ist also sinnvoll, wenn man betrüffelt Plätze aufsuchen kann, an denen man für sich und in Stille und Ruhe ist. Man sollte Betrüffelte nicht daran hindern versuchen, für sich alleine zu sein! Gerade dann, wenn man sich unwohl fühlt, ist eine stille und beruhigende Umgebung der beste Platz, um auf das Ende der Wirkung zu warten.

Die Zaubertrüffel sind nicht Abhängigkeit-erzeugend, im Gegenteil. Sie haben einen “natürlichen Suchtstopp-Mechanismus”, die “Toleranzbildung”.

Bei Suchtmitteln ist die “Toleranzbildung” ein Symptom der langjährigen Sucht, bei Thortrüffeln ein sofort auftretender Effekt, der Sucht verhindert. Konkret bedeutet das, daß bei täglichem Essen die psychotrope Wirkung rapide abnimmt und auch nicht durch Steigerung der Menge “kompensiert” werden kann. Um wieder eine Wirkung der “vollen Stärke” zu erleben, sollte man einige Tage, am besten wenigstens eine Woche keine Thortrüffel nehmen, es sei denn in kleinen Mengen zur Mikrodosierung, die per Definition keine psychotrope Wirkung entfaltet.

Die tägliche Mikrodierung hat keinen Einfluß auf eine Hochdosierung, es ist möglich (und ggf. sehr sinnvoll) durchgehend zu mikrodosieren und einmal pro Woche oder seltener hohe Dosierungen einzunehmen.

Zubereitung

Der effektivste Weg zum Konsum ist, die Thortrüffel gut zu zerkauen! Lieber langsam und unter Hinzunahme von Käutern & Gewürzen in kleinen Portionen gut und gründlich kauen, als alles auf einmal schnell schlucken!

Die Trüffel-Zellen sind sehr hart und widerstandsfähig, wenn man die Thortrüffel also einfach unzerkaut schluckt, dann werden sie im Verdauungstrack erst relativ spät und recht langsam zerlegt. Eignet sich gut für die Mikrodosierung – aber nicht für das Erzielen von psychedelischen Erfahrungen! Gut Kauen ist ganz wichtig!

Ein anderer Weg, die Zaubertrüffel zuzubereiten besteht darin, einen “Zaubertrank” zu brauen. Insbesondere bei höheren Dosen ist dieser Weg zu empfehlen.

Für seinen eigenen Zweck sollte es kein Problem darstellen, sich seinen Zaubertrtak zu brauen – von der Weitergabe eines solchen “Zaubertrankes” an Dritte raten wir dringend ab!

Zuerst werden die frischen Zaubertrüffel gereschredert oder kleingehackt, aber nicht “zermatscht” (nicht den Mixer nutzen!!)

Die kleingehackten Thortrüffel werden mit ausreichend Wasser (z.B. 1 Liter auf 45g Thortrüffel) kurz aufgekocht. Vorsicht, starkes Aufkochen führt zu Schaumbildung und das Ganze kann dann schnell überkochen!

Die Kochzeit sollte kurz sein! Wenige Minuten sollten reichen.

Nach der Kochzeit schüttet man die Suppe durch einen Kaffeefilter, kann mit ganz klein wenig Wasser noch mal nachspülen.

Diese dann abkühlen lassen und entweder noch warm trinken oder im Kühlschrank eiskalt werden lassen und dann trinken. Man kann ihn mit (separat zubereitetem) Tee mischen, Zucker oder Honig dazu geben.

Achtung: der “Zaubergeist” der Zaubertrüffel ist Wärme- & Licht-empfindlich! Der Zaubertrank sollte nicht in einer Glasflasche in der Sonne stehen! Dabei verliert er rasch seine Wirkung! Ebenso bei zu langem Kochen!

Zaubertrüffel sind die am wenigsten gefährlichen, die sichersten psycho-aktiven Genussmittel. Sie sind sicherer als Zauberpilze, viel viel sicherer als LSD, Alkohol, Kaffee, Meskalin, Energy Drinks und alle andere legalen und illegalen Substanzen.

Es ist noch nie ein Mensch wegen dem Konsum von Zaubertrüffeln gestorben, es gibt keine Überdosis – im Gegensatz zu Trinkwasser und Kochsalz, woran Menschen gestorben sind.

Aber viele Menschen haben Nahtod-Erfahrungen gemacht, dachten sie würden sterben und haben auf diese Weise einen sicheren Weg zur Heilung und Trauma-Auflösung gefunden.