Home » Arten der Trüffel-Verpackung

Arten der Trüffel-Verpackung

Es gibt drei Arten die Trüffel zu verpacken:

  1. Lebendig im Ziplock-Beutel
  2. Vakuumverpackt
  3. Im Trockenbeutel

Lebendig im Ziplock-Beutel ist die bevorzugte Methode. Die Trüffel haben etwas Luft und weil sie lebendig sind, kann kein fremder Schimmel sie befallen. Sie halten so auch mehrere Wochen langen warmen Transport aus – und schmecken auch nach Wochen noch lecker und frisch, einfach weil sie noch leben. Man kann auch nur einen Teil aus dem Beutel seen und den Rest weiterhin im Kühlschrank im Ziplock-Beutel lassen. Wenn man allerdings mikrodosieren möchte, sollte man den Beutel mittels einer Waage in viele kleine Ziplock-Beutel verteilen, die allesamt neu und unbenutzt sein sollen und befüllt im Kühlschrank noch Monate lagerfähig sind.
Der “Nachteil” dieser Verpackungsweise liegt darin, dass die lebendigen Trüffel, eben weil sie lebendig sind, Mycelium bilden, also “Zauberschimmel”, rein weißen Watte-artigen Flaum. Dieser ist genetisch der gleiche Organismus, wie der Trüffel und schmeckt auch gleich. Wenn man es aber nicht weiß, könnte man denken, die Trüffel seien “verschimmelt”.

Vakuumverpackt werden die Trüffel üblicher Weise in Niederländischen Smartshops verkauft. Sie bekommen im Vakuum keine Luft und sterben langsam ab, bilden dabei kein Mycelium – bleiben also optisch schön. Sie vertragen lange warme Transportzeiten viel schlechter und sollten einmal geöffnet komplett gegessen werden. Je älter sie werden, um so schlechter ist der Geschmack und sie werden auch schwächer.
Bis auf die Optik, die in einem Ladenverkauf in Amsterdam vielleicht wichtig ist, aber für Trüffelfreunde nur Nachteile hat, gibt es keinen Grund für Vakuumverpackungen von Zaubertrüffeln.

Im Trockenbeutel trocknen die Zaubertrüffel natürlich und ohne besondere Hilfsmittel aus. Insbesondere für die Mikrodosierung ist es sinnvoll, da zum Einen trockene Trüffel weit über ein Jahr haltbar sind, vermutlich einige Jahre, keine Kühlung brauchen und sehr einfach gelagert werden können.
Zum Anderen werden trockene Trüffel geschluckt und lösen sich im Verdauungstrakt nur langsam auf, so dass die Wirkstoffe aus dem Trüffel ganz langsam und über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden. Dieser “Retarding Effekt” ist bei der Mikrodosierung sehr vorteilhaft.
Wir füllen die Trüffel frisch in den Beutel, wenn die Post abgeschickt wird und sie trocknen auf dem Postweg und sollen nach der Ankunft am Band des Säckchens so aufgehängt werden, damit sie warm, trocken und luftig hängen und so ganz natürlich ohne technische Geräte fanz ganz austrocknen. Eine Restfeuchte bleibt drin, sie dürfen niemals in ein geschlossenes Gefäß (z.b. Ziplock-Beutel) gefüllt werden denn dort verschimmeln sie binnen ganz weniger Tage. Einfach immer trocken und luftig lagern und sie sind praktisch ewig haltbar.
Trockene Trüffel sind gut für die Mikrodosierung, aber nicht so sinnvoll für die Hochdosierung, weil man sie nicht kauen kann. Und einfaches Schlucken führt aufgrund der extrem harten und widerstandsfähigen Zellen (“Retarding Effekt”) zu keinem “Wirkstoffpeak” und damit keiner psychedelischen Erfahrung. Die trocknen Trüffel müssen vorbereitet werden, siehe Anleitungen hier. DMSO ist sehr gut geeignet, trockene Trüffel zu extrahieren.