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Produktberatung – Hochdosierung

Im Gegensatz zur Mikrodosierung, die jeder immer gefahrlos durchführen kann, gibt es bei der Hochdosierung Gefahren. Diese wurden in der Vergangenheit den Zauberpilzen angehängt, um die verteufeln zu können, da diese selber völlig gefahrlos sind. Weder erzeugen Zaubertrüffel oder Zauberpilze irgendwelche Schäden, noch Abhängigkeiten, noch kann man sich “tödlich überdosieren”. Allerdings wird bei der Hochdosierung die Wahrnehmung verändert, so daß Gefahren der Umwelt ggf. nicht oder nicht richtig wahrgenommen werden. Wer sehr hoch dosieren will, sollte deswegen immer einen Tripsitter in der Nähe haben, der dafür sorgt, daß es nicht zu Unfällen kommt.
Die sog. “Tripstopper” sind Vitamin-C Tabletten, die rein als Placebo wirken. Wird es “zu heftig”, dienen sie als Mittel zur Beruhigung. Wenn es aber “sehr heftig” wird, die Menschen das Gefühl haben, zu sterben (“Ego Tod”), alte Traumata “ins Bewusstsein hochsteigen”, dann ist das kein Augenblick sich abzulenken und “Tripstopper” zu verlangen, sondern wichtige Erkenntnisse für die eigene Heilung.

Die Hochdosierung ist eine der wichtigsten natürlichen Heilmethoden für Menschen – und wer will schon einen “Heilungsstopper” haben? Das Gegenteil eines Tripstoppers ist ein Tripsitter. Das ist ein Mensch, der weiss, was los ist, und dafür sorgt, daß der Hochdosierte sich nicht verletzt, nicht auf eine Strasse läuft und wenn er emotional aufgewühlt ist, beruhigt wird. Nach 8 Stunden ist alles vorbei, immer, egal, wie heftig es war.
Und je heftiger es war, um so heilsamer! Wer “bad trips” hat, ist psychisch krank und der Weg zur Heilung besteht darin, die Ursachen der eigenen Ängste und Traumatisierungen zu finden und aufzulösen. Man kan Trauma-basierte Krankheiten nicht heilen, indem man sie ignoriert.

Es ist sinnvoll, vorsichtig und verantwortungsbewusst an die Hochdosierung heranzugehen – die Trüffel eignen sich dafür hervorragend, da sie alle fast gleich stark sind, im Gegensatz zu den Zauberpilzen, bei denen es ganz erhebliche Unterschieden in den Wirkstoffkonzentrationen gibt – selbst zwischen zwei ähnlich aussehenden Pilzen. Menschen sind allerdings unterschiedliche empfindlich, weswegen man beim ersten mal ruhig nur wenig nehmen sollte: 4g-8g frischer Trüffel. Für sehr empfindliche Menschen sind 8g schon stark, aber für die meisten ist es eher wenig, entspricht so ungefähr einem Gram trockener Cubensis Zauberpilze. “Nachwerfen” ist keine gute Idee, auch wenn es mancher anders sehen mag, es ist im Prinzip Verschwendung. Lieber ein paar Tage warten und dann entsprechend mehr nehmen.

Toleranz bei der Hochdosierung gibt es im üblichen Sinne, in dem dieser Begriff bei Rauschmitteln verwendet wird, nicht. Allerdings gibt es eine Art “natürlicher Suchtschutz”: man kann nicht jeden Tag hochdosieren, weil die Wirkung rapide abnimmt, der Körper ein Enzym produziert, das verhindert, daß die Wahrnehmung weiterhin beeinflusst wird. Nach ein paar – maximal sieben – Tagen Pause ist alles wieder auf Anfang und man kann die nächste hohe Dosierung einnehmen, ohne daß die Wirkung schwächer wäre – allerdings gewöhnt man sich an das Gefühl, so daß man seine Angst abbauen kann, ohne die Wirkungsmenge zu vergrößern. Und so kann man Schritt für Schritt mehr und mehr nehmen, bis man entweder mit dem Trüffelessen ganz aufhört oder in Bereich kommt, wo die Trüffelmenge Übelkeit und Erbrechen – schon beim Gedanken daran – erzeugt.

Wer stärkere psychedelische Erfahrungen sucht, ohne Übelkeit und Erbrechen, der kann die Zaubertrüffel mit DMSO extrahieren oder zu den Zauberpilzen übergehen. Diese sind zwar in den meisten westlichen Ländern verboten worden, um die Geschäfte von Big Pharma zu schützen – aber wir versenden verschiedene Produkte, um diese Situation zu umgehen. Dazu alles weitere in der Produktberatung – Zucht.

Das wichtigste bei den Zaubertrüffeln, wenn man eine psychedelische Erfahrung erzeugen will, ist sie gut zu kauen. Trüffelzellen sind im Gegensatz zu Pilzzellen sehr hart und widerstandsfähig und werden nur langsam im Verdauungstrakt zersetzt, der Wirkstoff löst sich nur langsam und es gibt keinen “Wirkstoffpeak”, der aber für die Wahrnehmungsänderungen notwendig ist. Indem die Trüffel gut zerkaut werden, werden die zellen aufgebrochen und der Wirkstoff schnell freigesetzt. Man kann gesalzene und geröstete Erdnüsse oder Kartoffelchips dazu essen, um den Geschmack zu verbessern. Mit Wasser oder Saft nachspülen.

Die Unterschiede bei den Zaubertrüffeln sind eher im Bezug auf Geschmack und Aussehen, Menschen reagieren unterschiedlich und jeder sollte für sich auswählen, was ihm am meisten zusagt.

Die Erntekiste ist speziell, weil man seine Trüffel selber erntet, wäscht und dann die Frischesten der frischen Trüffel gut zerkauen kann; der Geschmack ist am besten und die Menge reicht für 2-4 Personen, wenn man sie noch einige Monate wachsen lässt, noch mehr. Man kann sofort nach Erhalt der Kiste diese Ernten und wird mehr als 30g frischer Trüffel ernten, manchmal über 50g. Nach 4 oder mehr Monaten wachsen in der Kiste über 70g an Zaubertrüffeln. Ernten kann man nur einmal, spätestens, wenn die Trüffel die Kiste platzen lassen.

Will man mit Trüffeln sehr hoch dosieren, so kann man einfach DMSO nutzen, um das ohne Überkeit und Erbrechen zu schaffen. Die Extraktion mit DMSO ist ungefährlich und in jeder Küche mit haushaltsüblichen Geräten in einer Viertelstunde zu bewerkstelligen. Die Anleitung gibt es hier.
Das Ergebnis ist relativ wenig Flüssigkeit mit einer hohen Wirkstoffkonzentration, die zwar widerlich schmeckt, aber schnell getrunken ist und der Geschmack dann mit einem leckeren Saft wieder hergestellt werden kann. So kann man den Wirkstoff aus Trüffelmengen jenseits der 20g frisch ohne Übelkeit aufnehmen. DMSO ist bekannt für seine Eigenschaft, Wirkstoffe durch Zellwände hindurch zu transportieren. Somit eignet es sich aufgrund der harten Trüffelzellen hervorragend als Lösungsmittel, welches in kleinen Konzentrationen auch direkt getrunken werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Nutzung von DMSO besteht darin, daß es den Wirkstoff schnell ins Blut bringt und der Trip schon nach 10-20 Minuten schneller losgeht, als wenn man die Trüffel kaut und schluckt: da muss man 40-90 Minuten warten, bis es losgeht.
Ein Nachteil ist neben des Geschmacks, daß man nach der Einnahme ziemlich stark stinkt. Selber riecht man es nicht, alle die Mitmachen, riechen nichts – aber diejenigen die dabei sind und nicht DMSO aufgenommen haben, riechen es stark und ganz besonders, wenn sie Truffel genommen haben. Es gilt, wie beim Knoblauch: alle oder keiner.

Hochdosierung mit Zauberpilzen ist einfacher, als mit Trüffeln, weil die Pilze weiche Zellen haben, die sich leicht mit Wasser auswaschen lassen, so daß man Tees und Wasser-Filtrate nutzen kann. Zudem sind Zauberpilze in Relation zur Trockenmasse viel potenter als Zaubertrüffel.
Zauberpilze zu züchten ist ein Erlebnis für sich, die Pilze können zwar auch frisch gegessen werden, halten sich aber nicht lang und trocknen auch nicht wie die Trüffel von selber aus. Sie müssen aktiv getrocknet werden, damit sie haltbar und lange nutzbar werden. Es ist vorteilhaft, sie zu zerpulvern und in Kapsel zu füllen, weil diese dann alle ziemlich gleich stark sind. Einzelne Pilze können recht unterschiedliche Wirkungsstärken haben, aber das Pulver ist gut verteilt. Man kann dann ein paar Kapseln probieren und die Stärke einschätzen. Man kann mit den Kapseln microdosieren und auch Hochdosieren.

Die stärkste Stufe des psychedelischen Erlebnisses erreicht man durch die Kombination mit einem sog. MAO-Hemmer. Dafür nutzt man am sinnvollsten Peganum harmala Samen, die Harmin/Harmalin enthalten und reversible MAO-Hemmung zeigen. Peganum Harmala ist sehr eklig im Geschmack und wird traditionell auch als Brechmittel verwendet. Wir zeigen hier eine einfach Extraktion von Harmin/Harmalin aus Peganum Harmala Samen, die ebenfalls in jeder Küche zu bewerkstelligen ist. Wenn man das Extrakt in Kapseln gibt, so ist der Brechreiz minimal und als Tee getrunkene Zauberpilze entfalten dann eine sehr verstärkte Wirkung. Ein Tripsitter sollte da immer dabei sein.
Die Kombination könnte man Psilohoasca nennen, die Wirkungsdauer wird verlängert, statt maximal 8 Stunden, kann es auch mehr als 12 Stunden laufen.